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Staatsverschuldung

Argentinische Anleihen werden wieder bedient

Fast zwei Jahre Zahlungsausfall sind zu Ende: Die argentinische Regierung hat die ersten Zahlungen an die sogenannten Holdouts angewiesen - Gläubiger, die nicht bei der Umschuldung 2005 und 2010 mitgemacht hatten. In der Folge hob das New Yorker Gericht, das die Zins- und Tilgungszahlungen an andere Gläubiger seit Mitte 2014 blockiert hatte, diese Maßnahme wieder auf.

Kongress beschließt Zahlung an Gläubiger

Mit einer deutlichen Zustimmung des Senats (54 Für- bei 16 Gegenstimmen) hat das Gesetz zur Zahlung von ausstehenden Anleihen an eine Gruppe von Gläubigern den Kongress passiert. Es autorisiert die Regierung Macri, dieser Gruppe bessere Konditionen als beim Schuldenschnitt 2005 anzubieten. Mittels eines Gerichtsbeschlusses hatte diese Gruppe Zins- und Tilgungszahlungen an andere Anleihenhalter verboten, solange die eigenen Forderungen nicht bedient würden. Aus diesem Grund galt Argentinien seit Juli 2014 als technisch zahlungsunfähig.

Vor-Abkommen mit Gläubigern unterzeichnet

Die argentinische Regierung hat ein "Vor-Abkommen" mit der Gläubigergruppe rund um die Hedgefonds NML und Aurelius, die sich seit drei Jahren im Rechtsstreit mit Argentinien befinden, unterzeichnet. Dies teilte Finanzminister Alfredo Prat Gay auf einer Pressekonferenz mit. Das Abkommen soll als Gesetzesentwurf in den kommenden Tagen an den Kongress gehen. Gezahlt werden soll nicht mit Zentralbankreserven, sondern mit einer neuen Anleihe.

Anleihenstreit: Griesa entscheidet erneut gegen Argentinien

Der New Yorker Richter Thomas Griesa hat im Rechtsstreit zwischen dem argentinischen Staat und einer Gruppe von Gläubigern erneut gegen Argentinien entschieden.

Argentinien zahlt 2,6 Mrd. Euro an Deutschland zurück

Wirtschaftsminister Axel Kicillof hat einen bilateralen Vertrag mit der deutschen Bundesregierung unterzeichnet, der die Rückzahlung von 2,6 Milliarden Euro vorsieht. Für Deutschland unterzeichnete der Botschafter Bernhard Graf von Waldersee.

Argentinien zahlt Anleihen für 2015 vorzeitig aus

Argentiniens Wirtschaftsminister Axel Kicillof hat angekündigt, die Anleihe Boden 2015 auf Wunsch bereits im Dezember 2014 auszahlen zu wollen. Für jede Anleihe werde ein aktueller "Marktpreis" gezahlt, der auf 97 US-Dollar festgelegt wurde. Grund für den Schritt sei laut Kicillof, "Spekulation" einzudämmen und den Investoren Sicherheit zu vermitteln.

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