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Mauricio Macri

Devisenrestriktionen sollen Mitte Dezember Geschichte sein (Update)

Laut übereinstimmender Berichte argentinischer Wirtschaftsmedien plant die Regierung Macri, in der Woche nach dem 14. Dezember so schnell wie möglich die Restriktionen auf dem Devisenmarkt aufzuheben. Damit verbunden wird eine Abwertung von etwa 50 Prozent erwartet. Der Dollarpreis könnte dann laut der Wirtschaftszeitung El Cronista von derzeit 9,76 auf 14 bis 15 Pesos steigen. Dies entspricht dem heutigen Schwarzmarktkurs.

Macri im Amt vereidigt - ohne Cristina Kirchner

Der neue argentinische Präsident Mauricio Macri ist gegen Mittag im Kongress vereidigt worden. Damit hat Argentinien nun offiziell ein neues Staatsoberhaupt. Macri, Mitglied der konservativ-wirtschaftsliberalen Partei Propuesta Republicana (Pro) war am 22. November als Sieger aus einer Stichwahl gegen Daniel Scioli hervorgegangen. Bei der Vereidigung fehlten zahlreiche Parlamentarier aus dem kirchneristischen Lager.

Posse: Senatspräsident Pinedo für 12 Stunden Präsident

Zwei Egos trafen aufeinander: Um die Machtübergabe von Cristina Kirchner zum gewählten Präsidenten Mauricio Macri hat es ein unwürdiges Gerangel gegeben. Seit 0 Uhr am 10. Dezember ist daher Senatspräsident Federico Pinedo (PRO) formell vorübergehend Präsident Argentiniens.

Cristina Kirchner: Eine Bilanz

Am 10. Dezember 2015 ging die Regierungszeit von Cristina Kirchner, der ersten gewählten Präsidentin Argentiniens, zu Ende. Die streitbare Staatschefin hinterlässt eine zwiespältige Bilanz.

Macris Kabinett steht fest

Die neue Ministerriege unter dem gewählten Präsident Mauricio Macri ist nun vollständig. Einige Funktionäre übernimmt er aus der Stadtregierung von Buenos Aires, aber auch einige Quereinsteiger sind dabei. Die wichtigste Änderung bisher ist die Auflösung des Wirtschaftsministeriums und die Bildung eines sechsköpfigen Wirtschaftskabinetts, in das auch das Innen- und das Arbeitsministerium eingegliedert werden.

Macri kündigt erste Grundlagen der Regierungspolitik an

Der gewählte Präsident Mauricio Macri hat erste Maßnahmen angekündigt, die er beim Start seiner Regierung am 10. Dezember umsetzen will.

Eine der ersten Maßnahmen wird die Aufteilung des Wirtschaftsministeriums und die Schaffung eines Finanzministeriums sein. Dazu soll es ein Energie-, ein Produktions- und ein Landwirtschaftsministerium geben. Für sein Kabinett nannte er noch keine Namen. Anders als noch am Vortag spekuliert wurde, werde UCR-Chef Ernesto Sanz "aus persönlichen Gründen" keinen Ministerposten übernehmen, was Macri bedauerte.

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