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Infrastruktur

Argentinien nach Moreno: Kapitulation oder Neuanfang?

Mitten im Sommerloch schreckt die Regierung Cristina Kirchners die Argentinier mit zwei an üble Zeiten erinnernde Maßnahmen auf: Einmal wird die Währung innerhalb von zwei Tagen um 16 % abgewertet, und wenige Tage später werden private Devisenkäufe für Sparer erlaubt. Was in anderen Ländern wie ein planloser Zickzackkurs anmuten würde, war in Argentinien eigentlich vorhersehbar.

Argentiniens Elendsviertel beherbergen 2,5 Millionen Menschen

Die Wohnsituation in Argentinien hat sich laut einer Studie der Nichtregierungsorganisation Techo in den letzten Jahren nicht oder nur wenig verbessert. Im ersten groß angelegten Zensus von informellen Siedlungen ermittelte die Organisation 2,5 Millionen Menschen, die in Elendsvierteln leben. In Argentinien werden die Armutsquartiere meist "villa miseria" ("Elends-Dorf") genannt, wobei der Name auf einen bekannten Roman von Bernardo Verbitsky (Villa Miseria también es América) zurückgeht.

Wieder Zugunglück in Buenos Aires mit vielen Verletzten

Der Unfall glich der verheerenden Tragödie im Jahr 2012: Ein Vorortzug der Sarmiento-Linie ist am Samstag am Bahnhof Once in Buenos Aires gegen einen Prellbock gerammt. Mindestens 80 Personen wurden bei dem Unfall verletzt.Tote gab es keine.

Argentinien und Brasilien verbünden sich gegen NSA-Spionage

Der NSA-Skandal ist zumindest in den großen argentinischen Medien weitgehend im Wahlkampfgetöse und im Streit zwischen Kirchneristen und Antikirchneristen untergegangen. Argentinien ist jedoch ebenfalls von der Spionage durch den US-Geheimdienst betroffen. Nun rückt die Regierung enger mit Brasilien zusammen, um in Zukunft besser gegen derartige "Cyber-Attacken" gerüstet zu sein.

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