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Guillermo Moreno

WHO urteilt gegen Argentiniens Importrestriktionen

Die Welthandelsorganisation (WHO) hat festgestellt, dass Argentinien mit seinen Importrestriktionen gegen die Handelsnormen der Organisation verstößt, und die Regierung aufgefordert, ihre Politik zu ändern. Sollte sich Argentinien nicht in den nächsten Monaten in der Frage bewegen, kann die WHO Staaten autorisieren, Handelssanktionen gegen das Land zu verhängen.

Argentinien nach Moreno: Kapitulation oder Neuanfang?

Mitten im Sommerloch schreckt die Regierung Cristina Kirchners die Argentinier mit zwei an üble Zeiten erinnernde Maßnahmen auf: Einmal wird die Währung innerhalb von zwei Tagen um 16 % abgewertet, und wenige Tage später werden private Devisenkäufe für Sparer erlaubt. Was in anderen Ländern wie ein planloser Zickzackkurs anmuten würde, war in Argentinien eigentlich vorhersehbar.

Guillermo Moreno tritt zurück

Der wohl kontroverseste Funktionär der Regierung Kirchner wird ausgewechselt: Guillermo Moreno, der Staatssekretär für inneren Handel und einer der mächtigsten Politiker der Regierung, hat seinen Rücktritt angekündigt. Er wird ab dem 2. Dezember in die Botschaft Argentiniens in Rom wechseln.

Guillermo Moreno wegen Amtsmissbrauch angeklagt

Der Richter Claudio Bonadio hat gegen den Staatssekretär für Inneren Handel, Guillermo Moreno, wegen Amtmissbrauch (span. abuso de autoridad) Anklage erhoben. Moreno wird beschuldigt, seine Befugnisse überschritten zu haben, als das ihm unterstehende Sekretariat im Jahr 2011 Strafzahlungen gegen eine Reihe von Meinungsforschungsinstituten ausgesprochen hatte, die eigene Inflations-Schätzungen publiziert hatten. Klägerin ist das Institut Finsoport.

Inflation auf dem Rückzug?

Wenn man dem Internet-Projekt "Inflación Verdadera" glauben darf, so zeigen die harten Preiskontrollen in Argentinien, die vom Handelsstaatsekretariat unter Guillermo Moreno durchgesetzt werden,  erstmals Wirkung: Der Anstieg der Konsumentenpreise ist laut dieser Website, die Preise mehrerer Produkte direkt auf Zeitreihen vergleicht, in den ersten Monaten 2013 stark zurückgegangen.

Gericht: Private Inflations-Messungen dürfen nicht bestraft werden

Eine der fragwürdigsten Entscheidungen der Regierung Cristina Kirchners ist von der Justiz gestoppt worden: Private Institute dürfen nicht für die Publikation von eigenen Inflationsdaten bestraft werden. Die Kammer für Verwaltungsangelegenheiten traf diese Entscheidung am Montag und annullierte damit Strafgelder, die im Auftrag des der Nationalregierung unterstehenden Handelssekretariats gegen verschiedene Meinungsforschungsinstitute 2011 verhängt worden waren, die eigene Inflations-Indizes erstellt und veröffentlicht hatten.

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