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Clarín

Clarín-Gruppe soll aufgeteilt werden

Die Clarín-Gruppe hat der argentinischen Rundfunkbehörde AFSCA einen Plan präsentiert, um die eigenen Geschäfte in sechs unabhängige Unternehmen aufzuteilen. Nach dem Urteil des Obersten Gerichtshof, der die Beschränkungen für Lizenzen im Rundfunk und Kabelfernsehen als verfassungsgemäß ansieht, muss auch Clarín die neuen Bestimmungen einhalten, da eine einstweilige Verfügung des Konzerns gegen den Staat durch die Entscheidung aufgehoben wurde.

Oberster Gerichtshof gibt grünes Licht für Mediengesetz

In einer mit Spannung erwarteten Grundsatzentscheidung hat der Oberste Gerichtshof Argentiniens vier umstrittene Paragraphen im Mediengesetz von 2009 für verfassungsgemäß erklärt und damit eine Klage der Clarín-Gruppe, die durch mehrere Instanzen gegangen war, abgewiesen. Sie begründeten die Entscheidung damit, dass das Mediengesetz nicht die Meinungsfreiheit gefährde und die Regelung der Marktanteile im Hörfunk- und Fernsehbereich zu den Kompetenzen des Kongresses zähle. Nach der Wahlniederlage am 27.

Regierung setzt Fußball gegen missliebige Fernsehsendung ein

Der Medienkrieg zwischen der Kirchner-Regierung und der Clarín-Gruppe hat einen neuen Höhepunkt erreicht: Der von der Regierung abhängige öffentlich-rechtliche Fernsehsender "Canal 7" hat am Sonntag das quotenträchtigste Fußballspiel des Erstliga-Wochenendes später angesetzt, wohl um den Quoten der sonntagabendlichen kritischen Politsendung "Periodismo para Todos" zu schaden.

Ein Geldspeicher und ein Altskandal bringen die Kirchneristen in die Defensive

Das große Thema in den Medien Argentiniens im Mai 2013 ist neben der Justizreform ein Korruptionsskandal aus längst vergangen geglaubten Zeiten. Es geht um Néstor Kirchner, den verstorbenen Ex-Präsidenten, und sein Verhältnis zu einem zwielichtigen Bauunternehmer namens Lázaro Báez, der Schwarzgelder Kirchners und seiner Funktionäre verwaltet haben soll.

Warum die Justizreform die Gemüter in Argentinien erhitzt

Am Donnerstag, den 25. April, wurde in der Abgeordnetenkammer des argentinischen Kongresses in einer Monster-Sitzung von 21 Stunden die kontrovers diskutierte Justizreform zum Teil verabschiedet. Die Abstimmung war von einer ungewöhnlich aggressiven Stimmung und tumultartigen Szenen begleitet und die Opposition verließ zeitweise den Saal. Am Ende stand mit 130 zu 123 Stimmen die knappste mögliche Mehrheit für den Kirchnerismo (benötigt wurden 129 Stimmen).

Papst Franziskus wird vom argentinischen Medienkrieg erfasst

Der neue Papst Jorge Mario Bergoglio, ehemals Erzbischof von Buenos Aires und unter dem Papstnamen Franziskus bekannt, sorgt in seiner Heimat für Kontroversen. Zwar sind viele Argentinier, von denen die überwältigende Mehrheit Katholiken sind, stolz auf "ihren" Papst.

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