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Alberto Fernández vor Sieg in der Präsidentschaftswahl

Der Peronist Alberto Fernández hat nach ersten Prognosen und Ergebnissen mit hoher Wahrscheinlichkeit die Präsidentschaftswahlen 2019 in der ersten Runde gewonnen. Erste Ergebnisse sehen einen knapperen Abstand als bei der Vorwahl im August, der aber immer noch für einen Sieg in der ersten Runde ausreicht: Fernández könnte bei 47,5 Prozent liegen und Macri bei 41 Prozent (Stand 21:30), bei einem Auszählungsstand von etwas über 80% der Wahlbezirke. Die anderen Kandidaten lagen alle unter 10 Prozent.

Fernández Vize-Kandidatin ist Ex-Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner (beide sind nicht miteinander verwandt). Um in der ersten Wahlrunde zu siegen, muss ein Kandidatenduo 45 Prozent der gültigen Stimmen oder 40 Prozent und zehn Prozent Abstand auf den Zweitplatzierten erreichen. Ersteres trifft wohl auf Fernández zu, womit in Argentinien ein Machtwechsel ansteht.

Nachwahlbefragungen deuteten zunächst darauf hin, dass der Vorsprung sogar höher als die 16% bei den Vorwahlen gelegen haben könnte. Die meisten gingen von knapp über 50 Prozent der gültigen Stimmen für die Peronisten aus, während für Macri wohl 32 bis 36 Prozent votiert hätten. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Prognosen diesmal Macris Abschneiden unterschätzten - bei der Vorwahl war dies genau umgekehrt.

Die Auszählung der Ergebnisse kann bei https://www.resultados.gob.ar/ verfolgt werden.

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